Goals gegen die Ungerechtigkeit - Kampagne zur Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien

Rund einen Monat vor Anpfiff der Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien führt unser Allianzpartner E-CHANGER vom 6. bis 15. Mai in acht Schweizer Städten die Kampagne Des goals contre l'injustice (Goals gegen die Ungerechtigkeit) durch. 
Partie de football entre jeunes d'une favela de São Paulo.
Die Kampagne wirft einen etwas anderen Blick auf Bedeutung und Auswirkung dieser gigantischen Sportveranstaltung. Die Fussball-WM, die vom 12. Juni bis 13. Juli stattfindet, hat wegen ihrer wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Folgen Kritik ausgelöst. So wurden für den Bau der Stadien Tausende Menschen aus ihrem Wohnraum vertrieben. Brasilien gibt für die WM mehr als 12 Milliarden Dollar öffentliche Gelder aus.

Im Rahmen der Kampagne finden diverse Aktivitäten in Bern, Thun, Freiburg, Neuenburg, Siders, Genf, Lausanne und Bulle statt. Vorgesehen sind Debatten, Seminare, Strassenfussball-Matches und musikalische Aktivitäten. Die vollständige Liste aller Aktivitäten findet sich unter www.e-changer.ch.

Für die Kampagne hat E-CHANGER zwei Persönlichkeiten aus Brasilien eingeladen:
- Sergio Haddad, Direktor der NGO Ação Educativa (São Paulo) und Co-Organisator der alternativen Strassenfussball-Weltmeisterschaft, die im Juli in São Paulo stattfindet.
- Celia Alldridge ist Koordinatorin von E-CHANGER ist Brasilien und Aktivistin bei der Marche Mondiale des femmes.

Der Strassenfussball als sozialpädagogische Methode ist in den 1990er in Lateinamerika entstanden. Derzeit spielen rund 600'000 Kinder und Jugendliche diese Art von Fussball. Die Teams sind geschlechtergemischt. Es werden drei Halbzeiten gespielt, nach vorher ausdiskutierten Spielregeln, die auf Respekt, Solidarität, Zusammenarbeit und Toleranz basieren.

Die Kampagne "Goals gegen die Ungerechtigkeit" und die lokalen Aktivtitäten werden von zahlreichen Partnern unterstützt. Unter ihnen sind der Verein Novo Movimento, die Hochschule für Soziale Arbeit Wallis, der Verein Gemeinsam gegen Rassismus Bern, das Kultur- und Politzentrum Akut Thun, die Genfer und Waadtländer Fédérations de coopération, Fribourg Solidaire, Gymnasien in Bulle, Genf und Freiburg, die Musikformation "Tres Mundos" sowie diverse Gemeindevertreter in mehreren Städten.

E-CHANGER - Mitglied der Allianz COMUNDO - ist seit 20 Jahren in Brasilien präsent. Während dieser Zeit waren insgesamt rund 70 Fachkräfte bei Partnerorganisationen im Einsatz. Aktuell arbeiten rund 15 Personen für Projekte sozialer Bewegungen in Brasilien.

Freiburg, 8. April 2014
Kontakt für Medien:

Sergio Ferrari       s.ferrari@e-changer.ch       Tel. 078 859 02 44
Céline Pellissier   c.pellissier@e-changer.ch   Tel. 058 854 12 51

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