Programm RomeroTage 2014

13. bis 29. März

Donnerstag, 13., bis Freitag, 28. März 2014
Ausstellung: „So essen sie“ – ein Erkundungsprojekt rund um das Thema Ernährung
Bildmappe, hrsg. von Christine Imhof, Bildungsstelle von Alliance Sud
„So essen sie“ beschreibt ausgehend von 16 Bildtafeln verschiedene Wege hin zum Verständnis von Esskultur. Die Erkenntnis, dass es in Zukunft nur dann möglichst allen Menschen gut gehen kann, wenn wir nachhaltig handeln, ist ebenso ein Ziel dieser Ausstellung wie das Nachdenken über eigene Verhaltensweisen. Und nicht zuletzt soll Appetit geweckt werden, in fremde Kochtöpfe zu schauen und über die Art, wie wir essen und leben, nachzudenken.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 8.30 bis 18 Uhr
Ort: RomeroHaus, Kreuzbuchstrasse 44, Luzern

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Donnerstag, 13. März 2014, 18.30 Uhr
Der Preis der Blue-Jeans
Film von Christian Jentzsch und Michael Höft
Genug haben und nicht mehr. Was aber passiert genau, wenn man nicht genug hat und mehr will? Es entstehen Beziehungen, in denen sich Stärkere am längeren Hebel gegen weniger Starke durchsetzen, gnadenlos. Die in der schwächsten Position werden in ihrer Menschlichkeit vergewaltigt. Der Dokumentationsfilm „Der Preis der Blue-Jeans“ zeigt auf, wie im wahrsten Sinn des Wortes ein höllischer Druck aufgebaut wird, wenn man in seinem Kleiderschrank mehrere superbillige Jeans haben will.
Ort: stattkino Luzern
Eintritt frei, Kollekte
Verantwortlich: Regionalgruppe Zentralschweiz der Erklärung von Bern

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Dienstag, 18. März 2014, 19.30 Uhr
Tatort Familie: Häusliche Gewalt in Bolivien
Man schätzt, dass in Bolivien über 90% aller Frauen unter irgendeiner Form der meist sexistisch motivierter Gewalt leiden, darunter die meisten im häuslichen Umfeld. Mary  Chuquimia, Psychologin beim CIDEM in El Alto-Bolivien, berichtet von ihrer Aufklärungsarbeit an Schulen.
Deutsche Übersetzung gewährleistet
Kosten: 15.-/12.- ? Ort: RomeroHaus
Verantwortlich: RomeroHaus

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18 de marzo de 2014, 19.30 p.m.
Hogar como lugar de crimen: violencia doméstica en Bolivia
Se estima que más de un 90 % de las mujeres en Bolivia sufren de una u otra forma de violencia por motivos sexistas, entre ellas la mayoría en el contexto del hogar. Rosario Chuquimia, piscóloga en el Centro de Información y Desarrollo de la Mujer (CIDEM) en El Alto-Bolivia, espone sobre su trabajo de prevención en las escuelas.
Costos: 15.--/12.--
Responsables: RomeroHaus

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Donnerstag, 20. März 2014, 18 Uhr
Politisches Nachtgebet im Gedenken an Oscar Romero
Auch 34 Jahre nach dem Mord an Oscar Romero, Erzbischof von El Salvador, ist seine „Stimme der Gerechtigkeit“ nicht verstummt. Francisco Gmür aus Basel, der Ende der 70er Jahre Oscar Romero persönlich kennen lernte, erzählt von seinen Begegnungen  und liest aus dem Buch „Oscar Romero – ein Portrait aus tausend Bildern“ von Maria Lopez Vigil; Musik: Esther Weiss-Stocker, Saxophon; Feier: Li Hangartner
Eintritt frei, Kollekte – Ort: RomeroHaus
Verantwortlich: RomeroHaus und Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung TheBe

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22. März 2014, 9.30 – 17.00, RomeroHaus Luzern
Romerotag: Genug haben. Nicht mehr.
mit Thomas Kesselring, Christa Ammann, Jules Rampini, Urs Häner, Regula Erazo, u.a.
Was brauchen wir zum Leben? Was ist zu wenig und was ist mehr als genug? Während im Norden immer mehr Menschen sich kritisch mit der Wachstumsideologie auseinandersetzen und ihr Suffizienz, eine Senkung der Ansprüche und mehr Gemeinschaft entgegen stellen, bedeutet „Genug haben“ für viele Menschen im Süden Zugang zu mehr. Aber auch in der Schweiz haben nicht alle Anteil am Überfluss. Was bedeutet das für die Menschen und wer sagt, was genug ist?

Eintritt: 60.- Normalbeitrag; 30.- (Studierende/wenig Verdienende); 90.-- Solidaritätsbeitrag
Anmeldung notwendig – Ort: RomeroHaus
Verantwortlich: RomeroHaus, Amnesty International Gruppe Luzern, Peace Brigades Switzerland, Peace Watch Switzerland

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Samstag, 22. März 2014, 17.00 Uhr
Olla comun Geteiltes Essen
Anschliessend an den RomeroTag lädt die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask zur Olla comun. Gemäss der südamerikanischen Tradition geniessen wir gemeinsam eine kräftige Suppe und einen Moment der Begegnung und des Austausches. Auch für Personen, die nicht am RomeroTag teilnehmen.
Eintritt frei, Unkostenbeitrag – Ort: RomeroHaus
Verantwortlich: ask Regionalgruppe Luzern

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Samstag, 29. März 2014, 15.45 – 22.30 Uhr
Weg der Menschenrechte von Immensee zum RomeroHaus Luzern
Weltweit unterwegs für Gerechtigkeit
mit Regula Erazo, Gabriela Hofer, Louise Schneider, Andrea Winiger
In Indien sind Hundertausende auf dem Weg und kämpfen so für ihre Existenz. In Kolumbien fordern Frauen mit der Ruta Pacífica ein Ende der Gewalt. Exil-TibeterInnen drücken ihre Solidarität mit den Menschen in ihrer Heimat aus. Auch am Ostermarsch in Bern sind Menschen im Namen der Gerechtigkeit und Solidarität auf dem Weg. Was bewegt und verbindet sie alle? Warum sind sie für ihre Anliegen unterwegs?

Kosten für Verpflegung: 30.-/25.- (Studierende/wenig Verdienende)
Anmeldung notwendig
Verantwortlich: RomeroHaus, Amnesty International Gruppe Immensee