Mediale Kampagne gegen Menschenrechts-Organisationen in Peru


In einer Mitteilung macht das Red Muqui, ein Zusammenschluss von 27 Organisationen und eine Partnerorganisation der BMI in Peru, auf eine medial geführte Kampagne aufmerksam. Die Initianten der Kampagne stammen vermutlich aus dem Umfeld der Bergbaufirmen. Mit der Kampagne wird versucht, Menschen und Organisationen wie das Red Muqui einzuschüchtern, die sich für einen verantwortungsvollen Bergbau und die Rechte und Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung einsetzen.

Den Organisationen wird im Rahmen der Kampagne unter anderem vorgeworfen, dringend erforderliche Investitionen zu verhindern, indem sie die Lokalbevölkerung aufhetzen und ein Klima der Gewalt fördern. Es ist jedoch das Gegenteil der Fall: Das Red Muqui distanziert sich immer klar von jeglicher Form von Gewalt und fördert stattdessen die friedliche Lösung von Konflikten, die entstehen, weil die Bergbauaktivitäten die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung bedrohen.

Ab Juli 2014 wird eine Fachperson der BMI das Red Muqui bei der Stärkung der lokalen Bevölkerung unterstützen. Ziel ist, den Menschen aufzuzeigen, wie sie sich für ihre Anliegen einsetzen können: Sie haben das Recht, in Bergbau-Projekte miteinbezogen und klar und transparent über die Auswirkungen informiert zu werden.