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Entwicklung

Wer sagt wem wohin?

Individuen und Gesellschaften müssen, wollen und sollen sich entwickeln. «Entwickle dich!» – das ist in der modernen Welt heute eine Devise mit durchwegs positiver Bedeutung.

Doch wer sagt wem wohin? Der WENDEKREIS schlägt in diesem Dossier einen eher skeptischen Ton an. Aus gutem Grund. Nirgendwo zeigt sich der tiefe Zwiespalt im europäischen Drang nach vorn deutlicher als in der Entwicklungszusammenarbeit – die auf hochbezahltes Expertentum und einen riesigen technokratischen Apparat setzt. Warum ist es so schwierig, die fast zwanghafte Fixierung zu durchbrechen, wirtschaftliches Wachstum sei der Motor von Entwicklung?

Der WENDEKREIS gibt kritischen Stimmen das Wort, die nach den verhüllten Interessen der Industrieländer fragen, wenn sie mit der einen Hand Entwicklungshilfe leisten und mit der anderen Hand Freihandelsverträge aushandeln. Wer will was von wem und warum? Und er fragt  die Fachpersonen der Bethlehem Mission nach der Wirklichkeit, den Bedürfnissen, aber auch den Träumen hinter dem grossen Wort «Entwicklung», so wie sie es im Alltag mit den Menschen vor Ort erleben. «Entwicklung heisst Freiheit» – «Entwicklung heisst Freiheit» – so hat es der indische Nobelpreisträger Amartya Sen formuliert. Der WENDEKREIS zeigt, wie provokativ und aufrüttelnd diese bis heute ist.

Redaktion: Paula Marty

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AUS DEM DOSSIER

Es gibt keine Urheberrechte auf die Moderne.
Ein Gespräch mit dem Soziologen Elísio Macamo über Afrikas neues Image. (zum Lesen, vgl. unten)

Beten für den Fortschritt?
Was Religion mit Entwicklung zu tun hat.

Vom Missionswerk zum Kompetenzzentrum für Personelle Entwicklungszusammenarbeit
Über Kontinuität und Wandel. Sepp Gähwiler, Präsident von «Unité», im Gespräch.

Tückischer Bohnenboom
Bauern in den Hochanden Perus zwischen Markt und Eigeninitiative.


AUS DEN RUBRIKEN

Lernen von indischen Kleinbauern
Wie ein Wirtschaftsprofessor bäuerliches Wissen in abgelegenen Orten dokumentiert.

Millenniumsentwicklungsziele
Im südlichen Afrika bleibt die Situation werdender Mütter dramatisch.

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Sie öffnete Augen, Ohren und Herzen.

Homosexualität
Die Liebe Gottes kennt viele Melodien – und die Kirche?