Nord-Süd-Preis 2009

Das RomeroHaus Luzern vergibt im Auftrag der Bethlehem Mission Immensee zweijährlich einen Preis an Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen, die sich im Nord-Süd-Gefälle unserer Welt für mehr Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfungsbewahrung einsetzen.
Die Preissumme beträgt 20'000 Franken. Dabei soll das Geld nicht an eine Privatperson gehen, sondern einer Person oder einer Institution zur Unterstützung eines Projekts verliehen werden. Folgende Zielsetzungen sind damit verbunden:
1. Der Preis dient der Anerkennung für geleistete Einsätze und der Bestärkung für künftiges Engagement.
2. Er bietet eine namhafte materielle Unterstützung von konkreten Projekten.
3. Er zielt auf Publizität und Sensibilisierung, um die Problematik des Nord-Süd-Gefälles im Erst-Welt-Gedächtnis wach zu halten.
Die Bethlehem-Mission Immensee und das RomeroHaus Luzern vergaben bisher viermal diesen Preis:
2002: an die Initiative “Vélos pour l’Afrique”, eine Zusammenarbeit zwischen der Behindertenorganisation ECLA (Etre comme les autres) in Burkina Faso und “Drahtesel” aus Liebefeld (Bern)
2004: an an die Menschenrechtsorganisation „Leben, Gerechtigkeit und Frieden“ („Vida, Justicia y Paz“) in Quibdó, Kolumbien
2007: an die Organisation "Krajiška Suza" für ihr Betagtenbetreuungsprojekt in Sanski Most (Bosnien und Herzegowina)
2009: an Franklin Frederick, Menschenrechtsaktivist, Brasilien, für sein Engagement zur Erhaltung des Wassers als öffentliches Gut
Tonaufnahmen von der Nord-Süd-Preisverleihung vom 21. Juni 2009
an Franklin Frederick


