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29.09.2009 17:06 Alter: 4 yrs

10 Jahre Söf-Go for Peace

Von: Toni Bernet-Strahm

Am Samstag 26. September 2009 feierten ehemalige TeilnehmerInnen und Kursleitende des Söf- bzw. Go for Peace-Kurses an einem abendlichen interkulturellen Apéro im RomeroHaus das 10jährige Bestehen von Söf/Go for Peace. Man traf sich wieder, tauschte aus und erkundete die Nachwirkungen des Kurses in der eigenen Biografie.

Söf heisst Schweizerisches ökumenisches Friedensprogramm und wurde Ende letzten Jahrhunderts von verschiedenen kirchlichen Institutionen begründet, und zwar im Kontext des ökumenischen Prozesses der Kirchen GFS.

In der ökumenischen Bewegung der Kirchen ist GFS zu einem wichtigen Kürzel geworden: Gerechtigkeit, Frieden und Erhaltung der Schöpfung bezeichnen die  zentralsten ökumenischen Aufgaben der christlichen Kirchen heute. Nun hatten aber zur Frage der weltweiten Gerechtigkeit die Kirchen bereites ihre Hilfswerke wie Fastenopfer, HEKS, Brot für alle Caritas u.a.. Für Erhaltung der Schöpfung hatte man damals gemeinsam die OeKU Kirche und Umwelt gegründet. Und obwohl man betonte, das GFS zusammengehört, Gerechtigkeit nicht ohne Frieden und Erhaltung der Schöpfung anzustreben ist, fehlte doch in den Kirchen eine Institution oder Bewegung für den Frieden.

Zwar entdeckte man schnell, dass die Hilfswerke, Kirchen und Friedensorganisationen auch damals schon Friedensprogramme unterstützen, aber man suchte nach etwas Konkretem, um die Friedensarbeit der Kirchen sichtbar zu machen. Das war nicht so einfach und löste viele Debatten aus. Man wollte keine neue Institution. Schliesslich entschlossen sich Heks, die Bethlehem Mission Immensee, Brot für alle und Fastenopfer wenigstens eine Ausbildung zur Friedensarbeit anzubieten, eben den Söf- Kurs, den Kurs des Oekumenischen schweizerischen Friedensprogramms. Aus verschiedenen Gründen, aber vor allem im Rahmen von Sparmassnahmen und Konzentration auf die sogenannte Kerntätigkeit, zogen sich im Verlauf der 10 Jahre die verschiedenen Werke aus der Trägerschaft dieses Kurses zurück. Letztlich wohl gerade deshalb, weil der Söf-Kurs selbständig sehr gut funktionierte. Die BMI und das RomeroHaus haben sich dann entschlossen, diesen Kurs ins Kursprogramm des RomeroHauses zu übernehmen und weiter zu führen, solange wir interessierte Teilnehmende finden. Und darum können wir heute 10 Jahre Söf-Go for Peace-Kurs feiern.

Ein spezieller Dank wurde Lotti Buser ausgesprochen, die den Kurs über die Jahre durchgetragen und geprägt hat. Ohne sie gäbe es den Kurs nicht so, wie er sich jetzt darstellt.

Rund um den Apéro organisierte Lotti Buser dann erwachsenebildnerisch geschickt eine Evaluation der 10 Jahre, mitten im Foyer des RomeroHauses, bei Drinks und Häppchen.

Übrigens: im Januar 2010 startet erneut eine Ausbildung Go for Peace. Auskunft und Anmeldung finden sie hier 

 

Lotti Buser, Kursleiterin, zwischen Jonathan Sisson und Ueli Wildberger

Austausch beim interkulturellen Apéro

Zuhören und Auswerten



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