RomeroHaus Luzern - Welten verbinden
Das RomeroHaus ist ein offenes Bildungs- und Tagungszentrum, das sich im Gedenken an Erzbischof Oscar Arnulfo Romero vor allem der Solidarität mit der so genannt Dritten Welt verpflichtet hat.
Eröffnet wurde das Tagungs- und Bildungshaus an der Kreuzbuchstrasse 44 in Luzern im Jahr 1986, benannt ist es nach Erzbischof Oscar Arnulfo Romero. Er wurde am 24. März 1980 in San Salvador während eines Gottesdienstes erschossen. Der Mordtat ging Romeros unnachgiebiges Engagement für die Befreiung der Armen und seine Bekehrung zu sozialer Verantwortung voraus. Der Arbeits- und Führungsstil Romeros – Offenheit nach allen Seiten – wird im RomeroHaus gelebt.
Unter dem Slogan "Welten verbinden" soll der wachsenden Polarisierung und Ausgrenzung in der Schweiz und weltweit entgegengewirkt werden. Das RomeroHaus verbindet die reiche mit der armen Welt, Privilegierte mit Benachteiligten, Einheimische mit Auswärtigen, Individuum und Gemeinschaft, Frau und Mann, Realismus und Vision, Aktion und Kontemplation.
Engagement und Einsatz wurzeln in der Überzeugung, dass es nicht genügt, sich in Afrika, Lateinamerika und Asien für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Benachteiligten einzusetzen: Auch in der Schweiz muss neues Denken und Handeln entwickelt werden.


