Veranstaltungen
Mittwoch, 05.05.2010, 18.30 Uhr - 20.30 Uhr
In der Mitte des Schmerzes wohnen
Ein Lebensbild der französischen Jüdin Hélène Berr (1921-1945)
Mit ihrem Pariser Tagebuch aus den Jahren 1942-1944 hat die französische Jüdin Hélène Berr ein einzigartiges Dokument hinterlassen, spiegeln sich doch darin minuziös die Auswirkungen der deutschen Besatzung und der Rassengesetze auf den Alltag wider. Die Schreiberin selbst erfährt dabei die Spannung zwischen der Lebensfreude einer jungen Frau und der Barbarei ihrer Zeit.
Hélène Berr sah sich als Zeugin, die mit ihren Notizen ein Vergessen verhindern wollte. Sie lebte nicht in einem Versteck, sondern trat einer Organisation bei, welche den verfolgten Juden und Jüdinnen beistand. Sie wehrte sich gegen eine Flucht, da sie das Leid der anderen bis zuletzt teilen wollte.
Hélène Berr sah sich als Zeugin, die mit ihren Notizen ein Vergessen verhindern wollte. Sie lebte nicht in einem Versteck, sondern trat einer Organisation bei, welche den verfolgten Juden und Jüdinnen beistand. Sie wehrte sich gegen eine Flucht, da sie das Leid der anderen bis zuletzt teilen wollte.
Wer:
Beatrice Eichmann-Leutenegger
Kosten
Eintritt: 25.-/20.-
Ort
RomeroHaus Luzern
weiterführende Informationen


