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Programm RomeroTage 2012

 

Samstag, 17. März 2012, 8 bis 15 Uhr
Recht ohne Grenzen – Klare Regeln für Schweizer Konzerne. Weltweit.

Immer wieder kommen Schweizer Konzerne mit Menschenrechten und Umweltstandards in Konflikt. Zwar haben sich viele Firmen interne Bestimmungen zur sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung zugelegt. Aber diese Vereinbarungen sind freiwillig, oft fehlt eine unabhängige Instanz, welche die Einhaltung überprüft, und Verstösse werden nicht geahndet und können von den Betroffenen nicht eingeklagt werden.
Die Kampagne „Recht ohne Grenzen“ fordert gesetzliche Bestimmungen, damit Firmen die Menschenrechte und die Umwelt respektieren müssen und damit Opfer auf Wiedergutmachung klagen können.

Die Regionalgruppe Zentralschweiz der Erklärung von Bern sammelt Unterschriften für diese Petition.
Ort: bei der Luzerner Kantonalbank, Pilatusstrasse 


Dienstag, 20. März, 2012, 19.00 Uhr
Impunity – Kolumbien, ein Land im Krieg 
(2010, Schweiz/Frankreich/Kolumbien, 85 Min, Sp/d)

Film und Gespräch mit Juan José Lozano, Regisseur, angefragt
Der Film begleitet einen Prozess, der vor sechs Jahren einsetzte. Rund 33.000 Paramilitärs wurden damals offiziell demobilisiert. Sie sollten ihre Waffen niederlegen, ihre Taten gestehen und dafür eine Strafe von maximal acht Jahren bekommen.150.000 Morde und knapp 50.000 Verschwundene werden ihnen zur Last gelegt, aber nur wenige hundert Paramilitärs sind bislang angeklagt.
Der Film Impunity wirft ein Schlaglicht auf die Strategie, die Drahtzieher der paramilitärischen Gewalt zu anonymisieren.

Ort: RomeroHaus, Kreuzbuchstrasse 44, Luzern 
Verantwortlich: ask-Regionalgruppe Luzern
Eintritt: 15.-/12.- 


Donnerstag, 22. März 2012, 19.30 Uhr
Politisches Nachtgebet zum Romerotag
Texte und Musik zum Gedenken an Oscar
Arnulfo Romero. Sein Einfluss auf Politik und
Wirtschaft – und was bleibt heute zu tun?

Ort: Chrüzlikapelle Sursee
Verantwortlich: Arbeitsgruppe Solidar Sursee

 

Freitag, 23. März 2012, 18.30 Uhr
Politisches Nachtgebet im Gedenken an Oscar Romero
Mit Beiträgen von Edgar Soriano Ortiz und Karl Heuberger

Musikalische Gestaltung: Los Ramos: Óscar Ramos, Claudio Laffitte und Mónica Pososanto
anschliessend Konzert und Apéro
Kollekte für die Kosten von Konzert und Apéro

Maihofkirche Luzern, Weggismattstr. 9
Verantwortlich: RomeroHaus und Pfarreiteam Maihof

 

Samstag, 24. März 2012, 9.30 bis 17 Uhr
… so fern von Gott und so nah bei den USA
RomeroTag zur Rolle der Vereinigten Staaten in Lateinamerika
mit Bernhard Erni, Alex Gertschen, Harald Neuber, Edgar Soriano Ortiz, Valentin Schönherr und Monika Steiner

Das wirtschaftliche und politische Kräfteverhältnis zwischen den USA und ihrem lateinamerikanischen „Hinterhof“ ist dabei, sich zu verändern, die Vormachtstellung der USA wird in Frage gestellt. Wurde früher militärische Aufstandsbekämpfung unterstützt, sind es heute wirtschaftliche und politische Strategien, mit denen die USA in Lateinamerika „intervenieren“. Der RomeroTag 2012 fragt nach den Ursachen und Folgen der veränderten Beziehungen zwischen den USA und Lateinamerika in den letzten zehn Jahren. Exemplarisch dafür steht das Beispiel Honduras.


Ort: RomeroHaus
Verantwortlich: RomeroHaus, in Kooperation mit Amnesty International Gruppe Luzern, Peace Brigades Switzerland und Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung
Eintritt 90.-/ 60.- (Studierende)
Anmeldung notwendig

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